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G. Ricordi & Co. München
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Uraufführung:
1. Fassung (Le Pardon de Ploërmel): 4.4.1859, Paris, Opéra Comique
2. Fassung (Dinorah, mit Rezitativen): 26.7.1859, London, Covent Garden
Kritische Ausgabe, herausgegeben von Clive Brown
Text: Jules Barbier, Michel Carré, Giacomo Meyerbeer
Hoël (Bar.)
Corentin (T) Loïc (Spr.)
Claude (Spr.)
ein Jäger (B)
ein Schnitter (T)
Dinorah (S)
2 kleine Hirten (2 S)
2 Ziegenhirtinnen (2 S)
Chor Statisterie
2 Picc, 2 Fl, 2 Ob, E.H, 2 Klar, B.Klar, 2 Fag, 4 Hr, 3 PumpventilHr, 2 Pumpventilkornette, 2 Trp, 2 PumpventilTrp, 3 Pos, Pkn, Schl (gr.Tr, Bck, MilitärTr, Trg, Glöckchen in Fis), Hrf, Streicher
BühnenM hinter d. Szene: Harm, Glocke in As, Windmaschine, Donnermaschine
In der Bretagne
4 Bilder
I. Akt: Der Abend, Landschaft in der Bretagne
II. Akt: Die Nacht, Birkenwald
Rand einer an das Meer grenzenden Felsenschlucht
III. Akt: Der Morgen, ländliche Gegend
Für die einfache, volkstümliche Handlung nach einer bretonischen Legende, faktisch ein Dreipersonenstück, entwirft Meyerbeer eine Musik, die einige seiner besten Eingebungen enthält. Geschickt weiß er sich folkloristischer Wendungen zu bedienen: einprägsame Melodien verbinden sich mit einer Originalität der Klangsprache, die in ihrer formalen Durcharbeitung neue Wege weist. Zu den Bravourstücken der Koloratursopranistinnen zählt auch heute noch die virtuose Schattenarie, die von der Protagonistin höchste stimmliche Leistungen und ausgezeichnete dramatische Fähigkeiten verlangt. Man könnte meinen, daß Meyerbeer mit dieser anspruchsvollen und abwechslungsreichen Partitur geradezu den Typus einer Grand comique kreieren wollte.