G. Ricordi & Co. Bühnen- und Musikverlag GmbH München

Schnellsuche
Go!
Willkommen auf der Homepage der Verlage

RICORDI München
Rob. Forberg Musikverlag Tre Media Musikverlage


Wir vertreten darüber hinaus die Verlage der

Universal Music Publishing Classical


Impressum/Kontakt

© 2010
G. Ricordi & Co. München


Diese Seite befindet sich im Aufbau, daher sind noch nicht alle Inhalte verfügbar.

Für Informationen zu den zeitgenössischen Komponisten bei Ricordi klicken Sie hier.

Giacomo Meyerbeer Werkausgabe

Le Pardon de Ploërmel / Dinorah

Opéra comique en trois actes

Uraufführung:
1. Fassung (Le Pardon de Ploërmel): 4.4.1859, Paris, Opéra Comique
2. Fassung (Dinorah, mit Rezitativen): 26.7.1859, London, Covent Garden
Kritische Ausgabe, herausgegeben von Clive Brown
Text: Jules Barbier, Michel Carré, Giacomo Meyerbeer

Personen

Hoël (Bar.)
Corentin (T) Loïc (Spr.)
Claude (Spr.)
ein Jäger (B)
ein Schnitter (T)
Dinorah (S)
2 kleine Hirten (2 S)
2 Ziegenhirtinnen (2 S)

Chor Statisterie

Orchesterbesetzung

2 Picc, 2 Fl, 2 Ob, E.H, 2 Klar, B.Klar, 2 Fag, 4 Hr, 3 PumpventilHr, 2 Pumpventilkornette, 2 Trp, 2 PumpventilTrp, 3 Pos, Pkn, Schl (gr.Tr, Bck, MilitärTr, Trg, Glöckchen in Fis), Hrf, Streicher
BühnenM hinter d. Szene: Harm, Glocke in As, Windmaschine, Donnermaschine

Ort der Handlung

In der Bretagne
4 Bilder
I. Akt: Der Abend, Landschaft in der Bretagne
II. Akt: Die Nacht, Birkenwald
Rand einer an das Meer grenzenden Felsenschlucht
III. Akt: Der Morgen, ländliche Gegend

Für die einfache, volkstümliche Handlung nach einer bretonischen Legende, faktisch ein Dreipersonenstück, entwirft Meyerbeer eine Musik, die einige seiner besten Eingebungen enthält. Geschickt weiß er sich folkloristischer Wendungen zu bedienen: einprägsame Melodien verbinden sich mit einer Originalität der Klangsprache, die in ihrer formalen Durcharbeitung neue Wege weist. Zu den Bravourstücken der Koloratursopranistinnen zählt auch heute noch die virtuose Schattenarie, die von der Protagonistin höchste stimmliche Leistungen und ausgezeichnete dramatische Fähigkeiten verlangt. Man könnte meinen, daß Meyerbeer mit dieser anspruchsvollen und abwechslungsreichen Partitur geradezu den Typus einer Grand comique kreieren wollte.


Nach oben