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G. Ricordi & Co. München
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Das Wort "TON" benennt sowohl „gebrannte Erde” als auch den musikalischen Ton und stellt somit die Verbindung her zwischen der gleichnamigen neuen Komposition von Nikolaus Brass und der im Schloss Lustheim ausgestellten Meißener Porzellankunst. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Meißener Porzellan-Sammlung der Stiftung Ernst Schneider bringen der Kontrabassist Stephan Lanius und die Pianistin Masako Ohta im Schloss Lustheim in Oberschleissheim am Sonntag, 10. Juli in einem Nachmittagskonzert unter dem Motto „TON – ERDE – MUSIK” dieses neue Stück zum ersten Mal zur Aufführung. Das vom Bayerischen Nationalmuseum und dem Verein „Blauer Ton” veranstaltete Konzert beginnt um 15.30 Uhr.
Seit 1986 entdecken die Musikerinnen und Musiker des Ensembles Aventure mit nicht nachlassender Begeisterung und Neugier immer wieder neue und neueste Musik aus allen Kontinenten der Erde. Mehrere hundert Werke verdanken dieser Formation ihre Uraufführung, darunter auch etliche Stücke von KomponistInnen, die in den Verlagen der Universal Music Group verlegt sind. Stellvertretend für viele seien hier genannt: Rolf Riehm (Sarca -il fiume Sarca und Der Faden ist gerissen), Samir Odeh-Tamimi (Ahinnu II und Ja-Nári), Robert HP Platz (strings (Echo VII und Branenwelten III), Thomas Bruttger (Breaks, Windows und Klang-Momente), Volker Heyn (Rites) oder Bojidar Spassov (Vidritza).
Auch beim Festkonzert am 9. Juli in den Räumlichkeiten der Elisabeth-Schneider-Stfitung in Freiburg/Br. sind drei Komponisten aus den Katalogen von Ed. Salabert Paris und Ricordi München vertreten. So spielt das Ensemble unter der Leitung von Rolang Kluttig von Michael Reudenbach Stratton (2008/09) für Kammerensemble, von Thomas Bruttger Monolith (1991) für sieben Bläser und Kontrabass sowie von Iannis Xenakis Phlegra (1975)für Kammerensemble.
Wir bedanken uns für den großartigen und nachhaltigen Einsatz des Ensemble Aventure für das Repertoire der Zukunft und wünschen den Musikern mindestens weitere 25 Jahre musikalischer Abenteuer!
Das Festival „Time of Music” im finnischen Vitasaari widmet Enno Poppe am 7. Juli ein Portraitkonzert. Dabei interpretiert das Ensemble Mosaik teils in finnischen Erstaufführungen die Ensemblewerke Holz (1999/2000), Salz (2005) und Schrank (1989-2009) und das Klaviertrio Trauben (2004).
Der Südtiroler Komponist Hubert Stuppner wagte sich an eine neue Lesart einiger Texte aus den im 19. Jahrhundert erstedierten Carmina Burana heran. Hubert Stuppner setzte einige der Lieder für ein sechsstimmiges Vokalensemble und zwei Schlagzeuger. Die Gesangssolisten der Uraufführung sind Aki Hashimoto (Sopran), Bernadette Furch (Alt), Bernhard Landauer (Countertenor), Bernd Lambauer (Tenor), Wilfried Zelinka (Bass). Es spielen Schlagzeuger des Österreichischen Ensembles für Neue Musik öenm, die Leitung hat Herbert Grassl. Die Uraufführung findet am 7. Juli in der Schlosskirche Mirabell statt, Auftraggeber für diese Komposition und Veranstalter ist die Paul-Hofhaymer-Gesellschaft in Salzburg.
Im Rahmen des Berliner Festivals für Neues Musiktheater INFEKTION! ist an der Staatsoper Peter Eötvös’ Oper TRI SESTRI in der Inszenierung von Rosamund Gilmore zu erleben. Für die Münchner Abendzeitung war es im Frühjahr letzten Jahres eine „Sternstunde zeitgenössischen Musiktheaters”.
Rosamund Gilmores Inszenierung von Peter Eötvös’ Oper "TRI SESTRI" ist eine Koproduktion der Berliner Staatsoper mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding München mit Dramaturgie-, Regie- und Gesangsstudenten einerseits und einem Leitungsteam aus Profis andererseits. Nach der Premiere im Februar 2010 am Münchner Prinzregententheater ist die Inszenierung nun ab Sonntag, dem 3. Juli im Rahmen von INFEKTION! Festival für Neues Musiktheater an drei Abenden in der Staatsoper im Schiller Theater als Berliner Erstaufführung zu sehen, neu einstudiert mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Julien Salemkour. Wie in München sind in den Hauptpartien die Musikhochschul-Absolventinnen Elvira Hasanagič als Irina, Anna Lapkovskaja als Mascha und Eun-Kyong Lim als Olga zu erlebe
1998 in Lyon uraufgeführt, erlebte Eötvös’ TRI SESTRI mehr als fünfzehn Produktionen und ist damit eine der meist wieder aufgeführten Werke aktuellen Musiktheaters. Anton Tschechows gleichnamiges Drama über die drei Schwestern Irina, Mascha und Olga wird bei Eötvös nicht nacherzählt; vielmehr wird die Struktur der Geschichte auseinandergeschnitten und in drei neuen Sequenzen anstelle der vormaligen vier Akte zusammengesetzt. Jede Sequenz reflektiert dabei die Situation der verhassten Einöde in der Provinz. Jeder Figur wird hier musikalisch ein entsprechendes Instrument zugeordnet. Im klanglichen Spannungsfeld zwischen diesem so entstandenen Kammerensemble und einem weiteren klangverstärkendem Sinfonieorchester (Co-Dirigent: Joachim Tschiedel) entfaltet sich das Drama zwischen Liebe und dem Drang nach Freiheit.
Weitere Aufführungen: 4. Und 6. Juli
Nähere Informationen unter: www.schiller-theater-berlin.de