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Uraufführung von Gérard Zinsstags "Seul, l’écho" am 1. Juni beim Athelas New Music Festival in Kopenhagen (ANMF wird zu KLANG)

Seul, l’écho: Partiturseite 1 (PDF)

Eine Vorliebe für spezielle Klang- und Resonanzeffekte verrät eines der aktuellen Hauptwerke von Gérard Zinsstag: "Seul, l’écho" (2012) für Mezzosopran (oder Alt) und Kammerensemble, das am 1. Juni 2013 vom Athelas Sinfonietta Ensemble beim Klang Copenhagen Avantgarde Music Festival (Leitung: Pierre-André Valade) uraufgeführt wird. Die Partitur schreibt dem Schlagzeuger unter anderem vor, auf speziellen Resonatoren zu spielen, die auf Anfrage vom Komponisten für Aufführungen bereit gestellt werden. Vertont wird in Seul, l’écho ein eigens für dieses Werk geschriebener Text des 1951 geborenen französischen Dichters Joël-Claude Meffre. Auch sein Gedicht kreist um das Thema des Erklingens von Stimmen und Echos, aus der Stille, aus der Ferne, aus der Erinnerung. Am Ende verdichtet sich das musikalische Geschehen zu einem auskomponierten „Tohuwabohu”, um abschließend die bange Frage in den Raum zu stellen: „Wird von alledem ein Echo bleiben?“

Die in Seul, l’écho beschworene existentielle Dimension von Musik prägt auch die zweite im Jahre 2012 vollendete Komposition, mit der Zinsstag sich auch heute gewichtigen Inhalten und Ausdrucksformen zuwendet: Eskatos für Vokalensemble, vier Blechbläser und zwei Schlagzeuger, komponiert für das Ensemble Musicatreize und dessen künstlerischen Leiter Roland Hayrabedian. In diesem Werk vertont Zinsstag Ausschnitte aus der Apokalypse des Johannes und verbindet diese mit eigenen, teils von Günther Anders inspirierten Texten über das fatale, da ausbeuterische Verhältnis der Menschheit zu ihrem Heimatplaneten Erde. Das etwa 25-minütige "Eskatos", von dem auch eine eigenständige deutsche Fassung vorliegt, wird seine Uraufführung 2014 in Marseille erleben.

Seul, l’écho: Partiturseite 1
Gérard Zinsstag – Biografie und Werke bei Ricordi München
Fortwährende Revolte gegen den Immobilismus – Porträt des Schweizer Komponisten Gérard Zinsstag


Sy 2840 Tango Piano
KLAVIER: Tango Piano – 10 famous tangos for piano solo, arranged by Juan María Solare
Sy 2911 Mozart Mozart
FLÖTE: Mozart, Mozart! – Bearbeitungen für zwei Flöten aus seinen Opern und der „Kleinen Nachtmusik“
Sy 2884 Don Quixote
GITARRE: Maria Linnemann: Scenes from „Don Quixote” für Gitarrentrio oder Gitarrenensemble

Sy 2869 Mein erstes Weihnachten Gitarre
GITARRE: Richard Voss: Mein erstes Weihnachten mit der Gitarre. Sehr leichte Winter- und Weihnachtslieder
Sy 2905 Schweizerfamilie
FLÖTE+GITARRE: Joseph Weigl: Die Schweizerfamilie. Bearbeitungen für Flöte und Gitarre von F. Brand
Sy 2941 Flöte spielen Spielbuch A
FLÖTE+KLAVIER: Spielbuch A für Flöte und Klavier – Spiel- und Vortragsstücke parallel zu „Flöte spielen" Band A

Sy 2912 Blockflötenfieber Klavierbegleitung
BLOCKFLÖTE+KLAVIER: Ingrid und Richard Voss: Blockflötenfieber Klavierbegleitung zu Bd. 1+2, Bearb. von Jon Lotterud
Sy 2893 Altblockflötenfieber 1
BLOCKFLÖTE: Altblockflötenfieber 1 – Schule für Altblockflöte, barocke Griffweise, auch für Sopranino geeignet (Voss)
Sy 2894 Altblockflötenfieber 2
BLOCKFLÖTE: Altblockflötenfieber 2 – Schule für Altblockflöte, barocke Griffweise, auch für Sopranino geeignet (Voss)

Auf der Musikmesse Frankfurt präsentierte Ricordi München seine aktuellen Neuerscheinungen: Juan María Solares "Tango Piano", das "Spielbuch A" zur beliebten Flötenschule "Flöte spielen", Mozart "Mozart für zwei Flöten", Maria Linnemanns Gitarrentrios "Scenes from Don Quixote", Bearbeitungen für Flöte und Gitarre aus der Oper "Die Schweizerfamilie", Klavierbegleitungen sowie die Altblockflötenfassung der beliebten Schule "Blockflötenfieber" von Richard Voss – und das wahrscheinlich leichteste Gitarrenweihnachtsheft der Welt: "Mein erstes Weihnachten mit der Gitarre".

Mehr Informationen zu den Neuerscheinungen lesen Sie hier...

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