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G. Ricordi & Co. München
Neue Adresse ab 16.8.2013:Stralauer Allee 110245 Berlin
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*18.3.1945 Salzburg
Musikstudium am Mozarteum in Salzburg, an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien und Abschluß der Ausbildung an der Hochschule für Musik in Hamburg.
1968 Mitbegründer des Ensembles Hinz & Kunst, das sich eine Veränderung der Aufführungspraxis neuer Musik und eine Verbindung eigener kompositorischer und interpretatorischer Arbeit zum Ziel gesetzt hat. Zusammenarbeit mit Hans Werner Henze bei den kollektiven Kompositionen der Kantate Streik bei Mannesmann (1973) und dem Singspiel Der heiße Ofen (1975); Gemeinschaftskomposition des Singspiels Mongomo in Lapislazuli (1977), des Balletts Der Schal (1979) und des Musicals Komm Collie (1981) mit der Gruppe Hinz & Kunst.
Von 1971 bis 1988 Lehrtätigkeit an der Hamburger Musikhochschule in den Fächern Violoncello, Methodik des Unterrichtens und Schulpraktisches Musizieren.
Seit 1997 regelmäßige Zusammenarbeit mir dem Wiener Theater Gruppe 80 und von 1983 bis 1991 musikalischer Leiter des Ensembles der Ruhrfestspiele in Recklinghausen.
Florey, Wolfgang
Neben den etwa 80 Bühnen- und Hörspielmusiken für Theater und Rundfunk des gesamten deutschsprachigen Raums entstehen Werke für Kammermusik, Vokalkompositionen und Werke für das Musiktheater, u.a. Newspaper, Kammermusik für 8 Instrumentalisten (1980); Manifest, nach einem Text von Bertolt Brecht, für 4 Schlagwerker und Stimme (1985); Ariel – Sinfonische Skizze über Shakespeares ‘The Tempest’ für großes Orchester (1988); Am Tage, da die schöne Welt für uns begann, Konzert für 6 Schauspieler nach einem Text von Friedrich Hölderlin (1986); Die Befreiung, Szenisches Oratorium von Friedrich Danielis, für Soli, Chor und Orchester (1989); Prärie, Kammeroper über ein Libretto von Bertolt Brecht nach Knut Hamsun (1993); Limbo, nach einem Text von Botho Strauss, für achtstimmigen gemischten Chor a capella (1994); Winterreise, ein Kammermusiktheater für 4 Darsteller und 3 Musiker über einen Liederzyklus von Wilhelm Müller und Franz Schubert (1998); Solosonate für Violoncello (1998).
Prärie (1993)
Kammeroper
Text: Bertolt Brecht (Prärie)
Soli: Zachäus (T), Lizzie (Ms), Polly, der Koch (Bar), Drei Männer (T, Bar, B)
1. 0. 1 (Bkl). 0. / 1. 1. 1. 1. / Pk. 1 Schlzg. / 5. 4. 3. 2. 1. (od. 1. 1. 1. 1. 1.) / Tonb.
Urauffuührung: 19.11.1993, Rostock / Dauer: 65'
Sy. 3263 *Partitur / Kla. / Sti. / Tontr.