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Vinko Globokar

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Werkbeschreibungen

Anti-Zapping

Par lettre on m’a proposé de composer une courte pièce d’orchestre à la mémoire de Gutenberg, l’inventeur de l’imprimerie. Cette lettre mentionnait que l’on pouvait considérer Gutenberg comme père des médias. Si cela était vrai, alors le zapping à la télévision, cette maladie moderne, devrait avoir un rapport avec lui.

Vinko Globokar

Gattung: Orchester

Avgustin, dober je vin

Ceci signifie: «Augustin, bon est le vin!» Paraphrase d’une vielle chanson, mais surtout recherche de phénomènes acoustiques se produisant quand on accouple des instruments ou simplement des fréquences.

"Avgustin, dober je vin" bedeutet: "Augustin, gut ist der Wein!" Die Paraphrase eines alten Lieds, aber vor allem die Erforschung akustischer Phänomene beim Zusammenkoppeln von Instrumenten oder einfach von Frequenzen.

Vinko Globokar

Gattung: Bläserquintett

Blinde Zeit

pour sept instruments

Sensations à propos de la solitude.
Comment passe le TEMPS ? Vite ? Lentement ?
Le TEMPS pulsé.
Le TEMPS chaotique.
Le TEMPS élastique.
Le TEMPS suspendu.
Hors du TEMPS devient le foyer des questions.

für sieben Instrumente

Wahrnehmungen der Einsamkeit
Wie vergeht die Zeit? Schnell? Langsam?
Die pulsierende Zeit.
Die chaotische Zeit.
Die elastische Zeit.
Die aufgehobene Zeit.
Das "Außerhalb der Zeit" wird zum Brennpunkt der Fragen.

Vinko Globokar

Gattung: 7 Instrumente

Contrepoint barbare

pour violon, violoncelle et accordéon
Il était difficile de comprendre si ces trois sauvages, irradiant une certaine impolitesse mais nous semblant fort à l’aise, racontaient la même histoire ou si chacun d’eux inventait son propre récit.
Vinko Globokar
Gattung: 3 Instrumente, gemischt

Crocs-en-jambe

Une musique où les sons craquent, les rhytmes boitent et les dissonances matraquent.
Vinko Globokar
Gattung: Blasorchester

Der Engel der Geschichte

1. Teil: Zerfall für zwei Orchestergruppen und Tonband

Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muß so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, daß der Engel sie nicht mehr schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir den Fortschritt nennen, ist dieser Sturm. (Walter Benjamin: Über den Begriff der Geschichte)

Ich danke Herrn Julijan Strajnar vom Musikethnologischen Institut Ljubljana für die Beschaffung der alten Volksmusikaufnahmen aus dem Gebiet des früheren Jugoslawien und Dr. Niksa Gligo, der mir die Hymnen der neuen Balkanstaaten zur Verfügung gestellt hat.

  • Mein lieber Armin,
  • du bittest mich zu beschreiben, welche Überlegungen mich veranlasst haben, Der Engel der Geschichte zu komponieren, dabei aber nicht zu erklären, wie das Werk gemacht ist. Aus der Tatsache, dass ich es bezeichne 1.Teil: Zerfall, lässt sich natürlich unschwer schließen, dass es eine Fortsetzung geben wird. Ja, ich habe einen zweiten Teil vorgesehen mit dem Titel Mars (gemeint ist natürlich nicht frz. 'März', sondern der Gott des Krieges) und einen dritten Teil, für den ich noch keinen Titel habe. In diesem letzten Teil, der in Form unlösbarer Fragen komponiert sein wird, kann man nichts Bejahendes mehr erwarten; es handelt sich um ein Nachdenken darüber, wohin unsere liebe Welt und Menschheit gegenwärtig treibt.
  • Übrigens war es nicht nötig, mich zu bitten, keine technische Erklärung des Werkes zu geben. Ich bin zunehmend allergisch geworden gegen "L'art pour l'art", oder anders gesagt, gegen die Position, die behauptet, die Strukturierung und Formierung der musikalischen Parameter (Frequenz, Rhythmus, Zeit...) seien notwendigerweise das einzige Kriterium des Komponierens, mit dem Ziel, ein reines kristallines Objekt zu schaffen. Vor einigen Jahren gingen wir beide in den Weinbergen oberhalb von Baden-Baden spazieren. Erinnerst Du dich an unsere Debatte? Ich sagte, daß seit dem Verschwinden der Tonalität die musikalischen Parameter zunehmend komplexer geworden sind und mir den Eindruck einer amorphen Grauheit geben, und daß ich in der Konsequenz mich auf Ideen außerhalb der Musik stützen musste, um – stimuliert durch diese – Musik komponieren zu können. Will sagen, dass die Technik der Komposition eines Werkes abhängig ist von etwas, was vielleicht wichtiger ist als die Musik selbst. Die kompositorische Technik ist für mich nicht Selbstzweck, sondern funktionell.
  • George Steiner paraphrasierend, gibt es einen primären Diskurs – das musikalische Werk, in unserem Fall Der Engel der Geschichte. Ist das Werk einmal vollendet, erscheint ein sekundärer Diskurs, eröffnet von Personen, die das künstlerische Werk analysieren. Dieser sekundäre Diskurs – wie auch immer – trägt in sich etwas Illegitimes, Parasitäres. Und dann gibt es die Kommentare des Komponisten selbst... Was mich betrifft, sind sie eher lästig, vor allem entschärfen sie die Härte oder das Geheimnis der Musik, und sie verwandeln den Hörer in einen Detektiv, der beim Hören vor allem versucht wiederzuerkennen, was man ihm erzählt hat.
  • Wenn ich versuche, mit dem Umweg über die Musik Probleme anzuschneiden, die sich außerhalb der Musik befinden, wäre es absurd, anschließend meine Absichten mit Worten erklären zu wollen, wenn ich mich doch mit Hilfe von Tönen ausgedrückt habe, welche ihrer Natur nach abstrakter und geheimnisvoller sind. Ich betrachte das Hören und Dechiffrieren eines Werkes als einen kreativen Akt des Zuhörers, abhängig von dessen Kultur und Sensibilität. Also vertrauen wir ihm und erlauben, ohne ihn beeinflussen zu versuchen, sich sein eigenes Kino im Kopf zu machen.
  • Ich bin in meinem Leben als Interpret eine Menge von Zuhörern begegnet, aber ich habe lange gebraucht, um zu begreifen, dass es nicht ein Publikum ist, das ich vor mir habe, sondern Individuen, von denen nicht zwei dieselben Lebenserfahrungen haben. Ich komponiere ein Werk. Ist es fertig, stecke ich es in eine Flasche und werfe es in das "Meer der Hörer", natürlich ohne eine Vorstellung von der Identität des Finders oder der Finderin zu haben. Der einzige Kommentar, den ich machen kann, ist: "Sie mögen es? Sehr gut! Sie mögen es nicht? Auch gut! In jedem Fall ist es zu spät, ich denke bereits über das nächste Werk nach."
  • Wenn ich meine Musik erklären soll, fühle ich mich nur wohl, wenn ich einem Gesprächspartner in die Augen sehen kann oder wenn ich den Adressaten eines Textes persönlich kenne. Ich habe niemals an der Bar ein Glas mit dem Publikum getrunken, sondern mit Jean oder Jeanne. Ich habe auch niemals ein Glas am Tresen geleert mit einer Nation, sondern mit Boris oder Carolyn. Sollten da die Gründe für meinen unerbittlichen Anti- Nationalismus zu suchen sein?
  • Du hast es erraten, lieber Armin, auch davon ist die Rede in dem Werk, das Du mich batest zu kommentieren.

Vinko Globokar
(Programmheft-Kommentar zur Uraufführung von Teil 1 in Donaueschingen)

Gattung: Orchester

Der Käfig

On a beaucoup parlé de participation créatrice de l'interprète, de ses capacités d'invention, de lui donner plus de responsabilité dans l'échaffaudage d'un résultat commun. On lui a souvent demandé d'improviser dans le cadre d'une oeuvre composée, devant suivre certains codes proposés par le compositeur.

Der Käfig est une oeuvre ouverte s'attaquant aussi radicalement que possible au problème de la cohabitation de deux entités très éloignées l'une de l'autre, d'une musique fixée et structurée d'une part et d'une musique inventée librement par le soliste, instantanément, sans aucune indication, d'autre part.

Première entité: 36 musiciens divisés en 8 groupes dans un espace forment une cage sonore, mais aussi visuelle (une cage peut être un cube avec 8 points). Chacun de ces 8 groupes dispose d'une information musicale distincte, reconnaissable. Chaque information „voyage" vers les 7 autres, formant un réseau d'informations se répétant mais toujours dans une super­position diffèrente.

Deuxième entité: Au centre de cette cage, de ce filet sonore, se trouve un soliste, évoluant et inventant librement, ne disposant d'aucune aide, d'aucun code.

Accepte-t-il la cage ? Veut-il s'y installer, l’ignorer ? Est-il en mesure de la détruire ? Peut-il dans une situation artificielle de spectacle être lui-même ?

Nous lui souhaitons "bon voyage".

Vinko Globokar

Gattung: Orchester mit Instrumentalsolo/-soli

Dialog über Erde

Der Interpret spaltet sich auf. Der eine Teil seines Körpers denkt und bearbeitet "das weiche Material", das Modell eines imagi­nären Objekts, und lässt es dann hart wer­den. Der andere Teil des Körpers meißelt hartnäckig am "harten Material" und bildet dadurch ein anderes imaginäres Objekt.

Vinko Globokar

Dialog über Erde

Situation schisophrénique, l'interprète se divise. Une moitié de son corps pense et travaille "la matière molle", modelle un objet imaginaire et le fait ensuite durcir. L'autre moitié du corps taille obstinément dans "la matière dure" et façonne le même objet.

Vinko Globokar

Gattung: Schlagzeug solo

Dialog über Feuer

Plusieurs manières de faire naître un "objet sonore", mais aussi de le détruire.
Dialogue mené par une seule personne.
Confrontation de deux idées respectivement représentées par le jeu normal et le jeu amplifié de l'instrument.
Cette pièce fait partie d'un cycle composé de quatre œuvres (Dialog über Erde pour percussion, Dialog über Wasser pour guitare, Dialog über Luft pour accordéon). Ces quatre œuvres sont aussi employées dans Masse, Macht und Individuum pour orchestre et quatre solistes.

Vinko Globokar

Gattung: Kontrabass solo

Dialog über Luft

Tirer/pousser ou aspirer/expirer ou même prendre/donner.
Petit drame entre ces deux actions complémentaires.
Consciemment ou inconsciemment on avale quotidiennement des informations de tous genres, les malaxe puis si nécessaire, les renvoie transformées.

Vinko Globokar

Gattung: Akkordeon solo

Dialog über Wasser

Das Stück ist in zwei Varianten spielbar: die Konzertgitarre im Dialog mit einer live gespielten elektrischen Gitarre oder im Dialog mit einer auf Tonband gespeicherten und über Lautsprecher abgespielten elektrischen Gitarre. Beide dialogisieren von unterschiedlichen Standpunkten aus über die Symbolik des Wassers; die elektrische Gitarre mit einem starren, unverän-derlichen Charakter, die Konzertgitarre hingegen weitaus flexibler.

Am Ende des Stückes wird ein slowenisches Volkslied mit folgendem Text zitiert: "Das junge Mädchen brach auf, um Wasser aus den Bergen zu holen. Das Wasser schöpfend, fing sie einen Fisch. Sie setzte den Fisch ins Wasser zurück. Dieser bespritzte sie."

Vinko Globokar

Dialog über Wasser

Peut être joué par une guitare acoustique qui dialogue avec une guitare électrique, mais aussi avec une guitare électrique enregistrée sur bande et diffusée par haut-parleurs. La guitare électrique explore les symbôles de l'eau et se comporte comme un personnage sourd à son environnement, immuable et non influençable. Par contre la guitare acoustique ne peut vivre que par rapport à son double figé, dépendant de lui, le commentant mais pouvant aussi se distancier et même le quitter.

A la fin de la pièce apparaît une chanson folklorique slovène qui dit: "La jeune fille partit chercher de l'eau dans la montagne. Puisant l'eau elle attrapa un poisson. Elle remit le poisson dans l'eau. Celui-ci l'éclaboussa."

Vinko Globokar

Gattung: Gitarre solo

Discours IX

Dieses Stück hätte genauso Dialog, Konversation, Beistand, Reaktionen, kollektive Erfindung, Wettbewerb oder gegenseitiges Stimulieren heißen können. Wie in den vorhergehenden Diskursen dient ein Text, der im musikalischen Gefüge allgegenwärtig ist, als Leitfaden. Er beginnt mit dem Satz: „Dies ist der letzte Diskurs.“

Vinko Globokar

Discours IX

Cette piece pourrait tout aussi bien s'intituler dialogue, conversation, entraide, réactions, invention collective, compétition ou stimulation mutuelle. Comme dans les Discours précédents, un texte sert de fil conducteur et est sous-jacent, omniprésent dans la construction musicale. Ce texte commence par la phrase suivante : „Ceci est le dernier Discours.“

Vinko Globokar

Gattung: 2 Klaviere und Klavier vierhändig

Discours VIII

pour quintette à vent

"Jouer comme si l’on parlait" est la matière à reflexion des sept Discours que j'ai composés depuis 1967. J'avais commencé avec Discours II pour 5 trombones, oeuvre dans laquelle il s'agissait de reproduire les éléments phonétiques de la langue française sur un trombone. Dans Discours VI les membres d'un quatuor à cordes se compor-taient comme des acteurs quand ils jouaient de leur instrument mais comme des musiciens quand ils s’exprimaient avec la voix.

Dans ce Discours VIII cinq personnages font différentes rencontres, communiquent de différentes manières et exposent les tensions et conflits à l'intérieur d'un cercle que l'on pourrait considérer être une piste de cirque.

La forme de l'oeuvre est la suivante: Introduction, 1er Cirque, Cercle (commentaire positif), 2ème Cirque, Cercle (commentaire négatif), 3ème Cirque, Final.

Chaque Cirque est composé de cinq situations provoquant chacune des réactions psychologiques différentes chez les antagonistes. Entrant dans le cirque les musiciens expriment leurs états d'âme par l'aspiration, devenue aussi importante que les produits expirés.

Vinko Globokar

Gattung: Bläserquintett

Dos à dos

pour deux „souffleurs“

Deux souffleurs? Oui, pour deux instruments – trompette(s), trombone(s), saxophone(s), clarinette(s) ... identiques ou divers, bien sûr.

„Cela me fait penser à un duel“, disait le troisième.

Vinko Globokar

Gattung: 2 Instrumente, gemischt (ohne Tasteninstrumente)

Eisenberg

La partition est un squelette formel, un livre froid, faisant abstraction du timbre des instruments. Les 16 musiciens sont divisés en quatre groupes, choisissant personnellement les instruments qu'ils desirent jouer:
A) groupe utilisant des instruments "archaiques" (par ex. trompe du Tibet, trompe marine, cor des Alpes etc.)
B) groupe jouant sur des instruments mélodiques (trompette, saxophone, violon ...)
C) groupe utilisant des instruments harmoniques (accordéon, synthétiseur, guitare ...)D) groupe opérant avec le bruit.

Pour pouvoir faire vivre les notes relatives et les graphismes peu stimulants de la partition, les musiciens disposent d'un catalogue de mots étrangers à la musique, qui devrait stimuler leur jeu, suggérer l'interprétation (cascade, vent, éboulement, meuglement, grognement, ivre, brumeux etc.).

Eisenberg (Montagne de fer) était au 16ème siècle le nom d'un village slovène, transformé plus tard en Seisenberg pour devenir aujourd'hui Zuzemberk. C’est dans ce village que j'ai composé cette piece divisée en huit parties portant les titres suivants: La lave, le bloc, la vis, la lame, la machine, la fusion, le courant, l'explosion.

Vinko Globokar

Deutsch

Die Partitur ist ein formales Skelett, ein kaltes Buch, das von der Klangfarbe der Instrumente abstrahiert. In der Originalversion ist das Werk für 16 Musiker komponiert, die in vier Gruppen unterteilt sind.
Gruppe A: Blechblasinstrumente ad libitum, aber auch "archaische" Instrumente wie z. B. ein Tibethorn, ein marokkanisches Nafirhorn, ein Muschelhorn...
Gruppe B: melodische Instrumente (Klarinette, Saxophon, Cello)
Gruppe C: Akkordinstrumente (Akkordeon, Synthesizer, elektrische Gitarrre...)
Gruppe D: Musiker, die mit Geräuschen arbeiten.

In der Orchesterfassung sind die 16 Stimmen entweder verdoppelt oder eine Stimme kann durch eine Instrumentengruppe ersetzt werden (beispielsweise durch 8 Celli oder 8 Bratschen). Dieses Werk kann also für jede Aufführung anders orchestriert werden.

Um den Noten oder den graphischen Abbildungen in der Partitur einen Sinn zu geben, verfügen die Musiker über einen Katalog an außermusikalischen Begriffen, auf die sie imitierend Bezug nehmen sollen: Rauschen eines Wasserfalls, Windgeräusche usw.

Das Werk ist in acht Abschnitte mit folgenden Titeln unterteilt: Die Lava, Der Block, Die Schraube, Die Lamelle, Die Maschine, Die Verschmelzung, Der Strom, Die Explosion.

Eisenberg war im 16. Jahrhundert der Name eines slowenischen Dorfes, der später in Seisenberg umgewandelt wurde; heute heißt das Dorf Zuzemberk. Dort habe ich das Stück im Auftrag des französischen Orchestre National de Jazz geschrieben, das für die Uraufführung hauptsächlich elektrisch verstärkte Instrumente verwen­dete.

Vinko Globokar 

English

The score is a formal skeleton, a cold book which abstracts from the tone colour of the instruments. In the original version, the work is composed for sixteen musicians who are divided into four groups.
Group A: brass instruments ad libitum, but also "archaic" instruments such as a Tibetan horn, a Moroccan nafir horn, a conch...
Group B: melodic instruments (clarinet, saxophone, cello)
Group C: harmony instruments (accordion, synthesizer, electric guitar)
Group D: musicians who work with noises.

In the version for orchestra, the sixteen parts are either doubled, or one part can be replaced by a group of instru-ments (for example by eight cellos or eight violas). This work can thus be differently orchestrated for every performance.

The musicians have at their disposal a catalogue of extramusical concepts which they are to refer to by imitation in order to provide the written notes or the diagrammatic illustrations in the score with a meaning: the roaring of a waterfall, sounds of wind etc.

The work is divided into eight sections with the following titles: The Lava, The Block, The Screw, The Lamella, The Machine, The Fusion, The Current, The Explosion.

Eisenberg was the name of a Slovenian village in the 16th century whose name was later changed to Seisen-berg; today the village is called Zuzemberk. There I wrote this piece as a commission from the French Orchestre National de Jazz, which used mostly electrically amplified instruments for the first performance.

Vinko Globokar

Gattung: Ensemble (10 und mehr Instrumente)

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Komponisten A-L Zeitgenössische Musik

Globokar, Vinko •