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G. Ricordi & Co. München
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Text und dramaturgische Adaption: Barbara Hass/ Philipp Kochheim nach Felice Romani
Musikalische Bearbeitung: Malte Kroidl
Premiere dieser Fassung: 21. Oktober 1998, Hamburger Kammeroper
Besetzung
Chevalier Beaufleur, alias Stanislaus, König von Polen (Bariton)
Dumont, alias Charivar, Diener des Chevalier Beaufleur (Bariton)
Baron de Kelbar (Bass)
Juliette de Kelbar, Tochter des Barons (Mezzosopran)
Marquise de Coteau, Nichte des Barons (Sopran)
Edouard de Saintval, junger Offizier (Tenor)
Seigneur Gaspard Antoine de la Roche, Schatzmeister (Bariton)
2 Violinen
Viola
Kontrabass
Flöte
Klarinette
Fagott
Dauer: 2 ¼ h
In dieser frühen Verdi-Oper wird alles das auf unbekümmerte Art vorgetragen, was wir am späten Verdi lieben: jähe, vehemente Akkordschläge, die eine musikalische Phrase befeuern und weitertreiben, klare und weitgeschwungene Melodien, ergreifende Harmonisierungen mancher Ensemblesätze. […] (Joachim Kaiser)
Aus der eher unbedeutenden Rolle des Dieners Dumont habe ich […] eine dritte Buffo-Partie entwickelt. Bewusst verzichte ich darauf, Passagen aus anderen Opern Verdis zu übernehmen; statt dessen habe ich der Figur mit Hilfe eines dramaturgischen Tricks die Rolle einer Zofe und die des alten Conte Ivraie einverleibt, was der komischen Seite neue Wege öffnete […] (Barbara Hass)