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Enno Poppe

Enno Poppe
Foto: Kai Bienert

Biografie | Werke | Portrait | Werktexte | Diskografie

Enno Poppes Musik erlebt Ur- und Erstaufführungen in München, Holland, England und Tschechien [Titelmeldung November 2010]

Biografie

*30.12.1969 Hemer (Sauerland)

Enno Poppe studierte Dirigieren und Komposition an der Hochschule der Künste Berlin, u.a. bei Friedrich Goldmann und Gösta Neuwirth. Weiterführende Studien im Bereich Klangsynthese und algorithmische Komposition an der TU Berlin und am ZKM Karlsruhe bei Heinrich Taube.

In den Jahren 1992, 1995 und 1998 erhielt er Berliner Senatsstipendien für Komposition, 1994 ein Musikstipendium der Märkischen Kulturkonferenz.

1996 nahm er am Nachwuchsforum der GNM teil und absolvierte einen Studienaufenthalt an der Cité Internationale des Arts in Paris.

Seit 1998 ist er musikalischer Leiter des ensemble mosaik; im selben Jahr erhielt er den Boris-Blacher-Preis für "Gelöschte Lieder".

1999 folgte eine Einladung zum Komponistenseminar Boswil, 2001 ein Stipendium der Wilfried-Steinbrenner-Stiftung.

2001 erhielt er den Kompositionspreis der Stadt Stuttgart für "Knochen", 2001 den Förderpreis der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung gemeinsam mit dem ensemble mosaik, 2002 den Busoni-Preis der Berliner Akademie der Künste.

2002/03 war er Stipendiat der Akademie Schloss Solitude.

2004 folgte der Förderpreis der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung, 2005 der Schneider-Schott-Musikpreis, 2006 der Förderpreis Musik der Akademie der Künste Berlin.

2002-2004 war er Lehrbeauftragter für Komposition an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Außerdem unterrichtete er 2004 bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik.

2008 Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)

2009 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

2009 erhielt EP den Kaske-Preis der Christoph-und-Stephan-Kaske-Stiftung in München.

2010 Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste

Kompositionsaufträge erhielt er unter anderem von den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, den Berliner Festwochen, Ultraschall (Berlin), MaerzMusik (Berlin), Èclat (Stuttgart), musica viva (München), Musikbiennale (München), den Donaueschinger Musiktagen und den Salzburger Festspielen.
Aufführungen unter anderem in Berlin, München, Saarbrücken, Wien, Köln, Barcelona, Lviv (Lemberg), St. Petersburg, Paris, Strasbourg, Leuven, Brüssel, Graz..

Zu den Interpreten seiner Werke zählen das Ensemble Modern, Klangforum Wien, ensemble mosaik, Ensemble Contrechamps, musikFabrik, Kairos-Quartett, SWR Vokalensemble, Stefan Asbury, Pierre Boulez, Martyn Brabbins, Emilio Pomárico, Kasper de Roo, Peter Rundel, Ed Spanjaard. 

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Enno Poppe in Kulturzeit / 3sat

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