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G. Ricordi & Co. München
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*10.12.1931 Osaka / Japan
Makoto Shinohara absolvierte Studien in Komposition, Klavier und Dirigieren von 1954 bis 1960 an der Tokyo National University of Fine Arts and Music und als Stipendiat der französischen Regierung am Conservatoire National Superieur in Paris bei Tony Aubin, Olivier Messiaen, Simone Plé-Caussade, Pierre Revel sowie Louis Fourrestier.
1960 bis 1962 war er als Stipendiat der Bayerischen Staatsregierung in München zum Studium an der Hochschule für Musik und im elektronischen Studio von Siemens, sowie an der Rheinischen Musikhochschule in Köln bei Bernd Alois Zimmermann, Gottfried Michael Koenig und am Musik-Konservatorium bei Karlheinz Stockhausen.
1964 bis 1966 arbeitete er als Assistent von Karlheinz Stockhausen. 1966 und 1967 war er Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).
1969 bekam er ein Stipendiat der italienischen Regierung und 1971 den Rockefeller Preis des Columbia Princeton Electronic Music Centers und schließlich 1978 ein Stipendium der niederländischen Regierung.
Ferner realisierte er elektronische Kompositionen am Institut für Sonologie der Reichsuniversität in Utrecht, am elektronischen Studio der Technischen Universität in Berlin, am Columbia Princeton Electronic Music Center in New York und am Studio NHK (Nippon Hōsō Kyōkai) in Tokio.
1983 wurde er zum Hauptkomponisten des Holland Festivals erkoren. Mit Portraitkonzerten in Europa, den USA und in Japan sowie durch zahlreiche Artikel und Seminare über seine Musik sowie durch Rundfunksendungen machte er nicht nur auf sich aufmerksam, sondern sie machten ihn international bekannt. 1978 wurde er zum Gastprofessor an der McGill-Universität in Montreal berufen.
Heute lebt Makoto Shinohara in Utrecht und Tokio.
Consonance (1967)
für sechs Instrumentalisten
Fl. Hr. Vib. Mar. Hf. Vc.
Uraufführung: 1968, Berlin / Dauer: 9'
MMV 5104 *Partitur / Sti.
Relations (1970)
für einen Flötisten und einen Pianisten
Uraufführung: 1971, New York / Dauer: 8'
MMV 5125 *Partitur
Tendance (1962/69)
für Klavier solo
Uraufführung: 1962, Tokio / Dauer: 315'
MMV 5083 *Partitur
Evolution (1986)
für Violoncello solo
Vc.
Uraufführung: Tokyo, 20.1.1987 / Dauer: 12’
TME 1106
*Partitur
Tabiyuki (1984)
für Mezzosopran und zwölf Instrumentalisten
auf 16 Haiku von Matsuo Basho (1644-1694)
Ms.
1. 1. 1. 1. / 1. 1. 1. 0. / Schlzg. / 1. 0. 1. 1. 1.
Uraufführung: Montreal, 28.2.1985 / Dauer: 14’
TME 1128
*Partitur / Sti.
Turns (1983/93)
for violinist and koto player of violinist alone
Vl. Koto. od. Vl.
Der Violinist bewegt sich auf fünf Positionen im Kreis auf der Bühne.
Uraufführung: Amsterdam, 5.6.1983 / Dauer: 10’
TME 0755
*Partitur
Undulation A (1996)
für Klavier
Klav.
Uraufführung: Tokyo, 7.3.1996 / Dauer: 11’
TME 0893
*Partitur
Undulation B (1997)
für zwei Klaviere
2 Klav.
Uraufführung: Middelburg, 10.1.1998 / Dauer: 11’
TME 0894
*Partitur